PROBOŁOWICE - Die Holzkirche St. Jakobus

Die Holzkirche St. Jakobus im Dorf Probołowice wurde 1759 vom damaligen Pfarrer Jacek Kowalski erbaut.
Virtueller SpaziergangGeschichte
Die Kirche

IM DORF PROBOŁOWICE

Die Holzkirche St. Jakobus im Dorf Probołowice wurde 1759 vom damaligen Pfarrer Jacek Kowalski erbaut. Die Geschichte der lokalen Gemeinde reicht jedoch bis ins Mittelalter zurück. Ihre Existenz wird in den Aufzeichnungen des polnischen Historikers und Chronisten Jan Długosz erwähnt, der in seinen Dokumenten bestätigt, dass hier im 13. Jahrhundert die erste Holzkirche errichtet wurde. Zu dieser Zeit hieß das Dorf Probolowycze. Der erste in der Geschichte bekannte Pfarrer dieser Gemeinde war Wiesław aus Probołowice.

Im Jahr 1500 wurde eine zweite Holzkirche in Probołowice gebaut. Beide Kirchen wurden um die Wende vom 16. auf das 17. Jahrhundert von Protestanten besetzt und in evangelische Kirchen umgewandelt. Die heutige Kirche wurde 1759 mit Beihilfe von Magdalena und Jerzy Zagórski gebaut.

Die Kirche wurde aus Holz mit einer Blockstruktur errichtet. Das Kirchenschiff wurde auf einem quadratischen Grundriss gebaut, das Presbyterium ist schmaler und niedriger, polygonal geschlossen. Im Innenraum gibt es drei Altäre – den Hauptaltar, in dessen Mitte sich das Bild des Gekreuzigten Jesus befindet, und zwei Seitenaltäre. Alle drei sind im Rokokostil gehalten. Im Seitenaltar befindet sich ein Bild der Gottesmutter mit Kind von Probołowo, das für seine Gnaden bekannt ist.

Eine schwierige Zeit für die Bewohner dieses Landes und auch für die Kirche kam in der Anfangszeit des Ersten Weltkriegs (von Dezember 1914 bis Mai 1915) als die österreichisch-russische Front durch dieses Gebiet führte. Hinzu kam die Typhus-Epidemie, die einen hohen Tribut forderte. Die flehentlichen Gottesdienste im Zusammenhang mit den Schrecken des Ersten Weltkriegs und der oben genannten Epidemie trugen zum Wachstum des Kultes der Muttergottes von Probołowice bei, denn an sie wandten sich die Menschen mit ihrem Gebet.

Die Kirche überstand den Zweiten Weltkrieg ohne große Schäden. Vielleicht, weil das Gebiet abseits der Hauptstraßen lag.

Die Quellen:
www.diecezja.kielce.pl/parafie/probolowice-sw-jakuba-ap
www.niedziela.pl/artykul/117352/nd/%E2%80%9EKosciolek-ocalila-chwale-swa
www.niedziela.pl/artykul/53147/nd/Wsrod-urodzajnych-pol

PROBOŁOWICE - Die Holzkirche St. Jakobus

Kofinanziert vom Ministerium für Kultur und nationales Erbe aus dem Kulturförderungsfonds

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