JURGÓW - Die Kirche des heiligen Sebastians und der Rosenkranz Mutter

Jurgów entstand ungefähr Mitte des 16. Jahrhunderts. Einer lokalen Legende nach, war sein Gründer der Räuber Jurko, der auch zum Dorfschulzen wurde. Natürlich sollte der Name der Siedlung von seinem Namen abstammen und zwölf Mitglieder seiner Bande sollten sich hier zusammen mit ihm niedergelassen haben.

Virtueller SpaziergangGeschichte

Die Kirche

IN JURGÓW

Die Kirche des heiligen Sebastian und der Rosenkranz Mutter ist nicht nur ein interessantes Gotteshaus. Es ist auch eine gute Gelegenheit, mehr über den Ort und die Region, in der sie gebaut wurde, zu erfahren. Jurgów entstand ungefähr Mitte des 16. Jahrhunderts. Einer lokalen Legende nach, war sein Gründer der Räuber Jurko, der auch zum Dorfschulzen wurde. Natürlich sollte der Name der Siedlung von seinem Namen abstammen und zwölf Mitglieder seiner Bande sollten sich hier zusammen mit ihm niedergelassen haben. Bis heute hört man unter den Dorfbewohnern den lokalen Zipser Dialekt (poln. gwara spiska). Dieser wird von polnischen Sprachwissenschaftlern der Kleinpolnischen Dialektgruppe in der polnischen Sprache zugeordnet und von slowakischen Sprachwissenschaftlern als polnisch-slowakischer Übergangsdialekt angesehen.

Die hier beschriebene Kirche wurde 1675 gebaut, seine Stifter waren der Dorfschulze Jakub Kesz und der Müller Mikołaj. Die Form, in der wir heute die Kirche sehen können, besteht seit dem 19. Jahrhundert. In den Jahren 1811-1869 wurde das Gebäude verlängert. Im nächsten Jahrhundert wurde die Kapelle des heiligen Josefs hinzugebaut.

Die Holzkirche ist ein Blockbau, mit einem einheitlichen mehrflächigen Dach – die oberen Seitenbalken der Chorwände verlaufen über die gesamte Länge des Kirchenschiffs und bewirken eine charakteristische Absenkung der Seitenteile der Decke, bei dieser Bautechnik sind der Chor und der Mittelteil des Kirchenschiffs mit einem einheitlichen Dach bedeckt (poln. zaskrzynienia). Auf dem Dach können wir auch einen kleinen Dachreiter bewundern. Das Dach des Chorraums hat eine flache Decke, dagegen das des Scheinchors ein Tonnengewölbe. 

Im Innenraum der Kirche sollten Besucher auf die polychromen Farbfassungen aufmerksam werden, deren geometrische und florale Muster den Rokokostil widerspiegeln. Sie stammen aus dem Jahr 1813 und wurden in der Zwischenkriegszeit von Kazimierz Pietka neu angestrichen. Die Innenausstattung wird von Experten manchmal als „Zipser Rokoko“ bezeichnet. Der barock-rokoko Hauptaltar stammt aus dem Jahr 1869 und man kann hier Figuren der Muttergottes vom Rosenkranz und der Heiligen Petrus und Paulus bewundern. Erwähnenswert sind auch auf der rechten Seite die Figur des heiligen Nikolaus und auf der linken die der Jungfrau Maria mit dem heiligen Josef und dem heiligen Joachim. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten sind das Gemälde der Heiligen Familie sowie die Kanzel und der Beichtstuhl aus dem 18. Jahrhundert. Eine der Touristenattraktionen ist, das sich unter dem Chor befindende Bildnis, das den Teufel bezwingenden Erzengel darstellt.

Unter den sehenswerten Orten in dieser Gegend ist auch das Holzhaus „Zagroda Sołtysów“ (ein Haus der Familie Sołtys). Es stammt aus dem Jahr 1861 und ist ein typisches Beispiel einer Zipser Holzhütte. Seit 1982 gehört das Gebäude zum Tatra-Museum in Zakopane und ist Ort ethnographischer Ausstellungen. Hier kann man erfahren, wie die Situation und die Lebensbedingungen der Menschen in dieser Region in der Vergangenheit ausgesehen haben.

Es lohnt sich auch der Besuch eines einzigartigen Komplexes von mehreren Dutzenden hölzerner Hirtenhütten, die sich hinter Jurgów, in Richtung der Grenze auf der Lichtung Polana Podokólne, befinden. Sie wurden von den Jurgowianern von den Tatra-Lichtungen, wo sie ihre Schafe weideten, hierhergebracht. Nachdem die Hirten ihre Weiderechte auf dem Land von Fürst Christian Hohenlohe verloren hatten, zogen sie auf die Lichtung Podokólne.

Quelle:

JURGÓW - Die Kirche des heiligen Sebastians und der Rosenkranz Mutter

Kofinanziert vom Ministerium für Kultur und nationales Erbe aus dem Kulturförderungsfonds

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