MNICHÓW - Katholische Kirche St. Stephan der Märtyrer-Diakonat

Das Baujahr der Kirche ist unbekannt. Meistens wird davon ausgegangen, dass die Kirche in den Jahren 1765-1770 erbaut wurde. Als Gründer der Kirche gilt der Pfarrer Maciej Łubieński (später Erzdiakon von Krakau und Dekan von Gniezno), der damals Eigentümer des Landguts in Mnichów war. Andere Quellen erwähnen Stefan Dunin Wąsowicz aus Smogorzów als Gründer.
Virtueller SpaziergangGeschichte
Die Kirche

IM MNICHÓW

Das Baujahr der Kirche ist unbekannt. Meistens wird davon ausgegangen, dass die Kirche in den Jahren 1765-1770 erbaut wurde. Als Gründer der Kirche gilt der Pfarrer Maciej Łubieński (später Erzdiakon von Krakau und Dekan von Gniezno), der damals Eigentümer des Landguts in Mnichów war. Andere Quellen erwähnen Stefan Dunin Wąsowicz aus Smogorzów als Gründer.

Die Kirche – gewidmet dem Heiligen Stephan dem Diakon und Märtyrer – ist ein einzigartiges Architekturdenkmal in Polen und sogar in Europa, denn sie ist die einzige Holzkirche Europas, deren Innenraum einen Rokoko-Charakter hat.

Die Kirche, die auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes aus Lärchenholz gebaut wurde, hat eine Blockstruktur und ist mit einer achteckigen Kuppel bekrönt. Es ist eine Kirche mit einem Schiff und einem Querschiff. Die westliche Rechteckfassade ist mit zwei Türmen abgeschlossen.

Im Hauptaltar befindet sich ein Gemälde der Gottesmutter mit Kind, umgeben von Weihgaben aus dem 17. Jahrhundert. Dieses Bild weist Ähnlichkeiten mit dem berühmten Gemälde aus der Basilika der Gottesmutter der Größeren in Rom auf. Der Architekt der Kirche ist unbekannt. In den Jahren 1823 oder 1836 hörte die Kirche auf, eine Filiale der Gemeinde in Morsko zu sein und wurde zur Pfarrkirche. Nach 1849 wurde die Kirche komplett renoviert. Die Kuppel und die Türme wurden mit Blech verkleidet.

Um das Jahr 1917 wurde die Schindeldachdeckung durch verzinktes Blech ersetzt. Die Kirche wurde mehrmals renoviert. In den Jahren 2007-2013 wurde im Rahmen des Programms „Skarbiec Świętokrzyski die Route der Holz- und Mittelalterarchitektur“ eine Generalsanierung durchgeführt und der unterirdische Teil der Kirche gesichert.

Das Kellergeschoss, wo noch vor einigen Jahren Gottesdienste stattfanden… Es ist noch zu erwähnen, dass auch zwei Glocken dieser Kirche von 1784, die während der Nazibesetzung versteckt waren, erhalten geblieben sind.

Die Quelle:
https://www.diecezja.kielce.pl/parafie/mnichow-sw-szczepana-diak-m
https://zabytek.pl/pl/obiekty/mnichow-kosciol-par-pw-sw-szczepana-diakona-i-meczennika
https://www.nocowanie.pl/drewniany_kosciol_sw__szczepana,159835.html

Katholische Kirche St. Stephan der Märtyrer-Diakonat

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