TRZCINICA - Kirche St. Dorothea

Die Kirche St. Dorothea entstand 1551. Ihre Holzkonstruktion fasziniert immer noch die Besucher. Der Sakralbau schmückt den Holzarchitekturpfad der Woiwodschaft Karpatenvorland. Die Kirche wurde dank der Finanzierung und der Initiative der Adelsfamilie Ocieski, der Pächter von Trzcinica, gebaut.

Virtueller SpaziergangGeschichte

Die Kirche

IN TRZCINICA

Dieses Gotteshaus bei Rzeszów hat eine über 400-jährige Geschichte. Interessant ist, dass sich Menschen schon in früheren Zeiten an diesem Ort niedergelassen haben. Die ältesten hier gefundenen archäologischen Artefakte weisen auf die Anwesenheit des Menschen schon in der Bronzezeit hin (vor 4.000 Jahren). Eine slawische Festung existierte hier vom 7. bis ins 14. Jahrhundert, wurde aber durch einen Brand zerstört und blieb nur in Erinnerungen erhalten. Ihr Standort wird heute Königlicher Damm genannt.

Die Kirche St. Dorothea entstand 1551. Ihre Holzkonstruktion fasziniert immer noch die Besucher. Der Sakralbau schmückt den Holzarchitekturpfad der Woiwodschaft Karpatenvorland. Die Kirche wurde dank der Finanzierung und der Initiative der Adelsfamilie Ocieski, der Pächter von Trzcinica, gebaut. Hinter der Idee stand Zofia Ocieska aus Marszowice. Ihr Ehemann Jan Ocieski, der Starost von Biecki und Unterkanzler der polnischen Krone, stellte die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung. Wir kennen das genaue Datum der Kirchweihe. Laut erhaltenen Quellen fand sie am 5. Februar 1557 statt. Die Weihe selbst sollte von Bischof Andrzej Zebrzydowski oder seinem Suffragan Andrzej Spot durchgeführt worden sein. Die Anwesenheit solcher hochrangigen Kirchenbeamten weist auf den Rang der Kirche und die Position seiner Stifter hin.

Im Laufe der Zeit wurden in der Kirche mit Hilfe der Pfarrer und der Gläubigen zahlreiche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, auch die Gebäudeform änderte sich. Schon im 16. Jahrhundert erhielt sie ihren charakteristischen Turm und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in ihrer Nähe ein gemauerter Glockenturm errichtet. Obwohl in den 1980er Jahren eine neue Pfarrkirche gebaut wurde, die vielen weiteren Gläubigen geistigen Beistand bieten konnte, genoss und genießt das alte Gotteshaus immer noch den Status eines lokalen Schatzes.

Ende des 20. Jahrhunderts und in den beiden Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts wurde die alte Kirche umfangreich renoviert. Konservatoren und Kunsthistoriker sorgten dafür, dass sie ihren ursprünglichen Charakter wiedererlangte. Die Arbeit hat sich gelohnt und die ursprüngliche figur-ornamentale Farbfassung wurde hervorgebracht. An der Chorwand zeigt ein wertvolles Gemälde das Jüngste Gericht und an der Nordwand des Kirchenschiffs die monumentale Figur des hl. Christopher. Außerdem wurden die Kassettendekorationen des Gewölbes und die Reihe von zwölf Aposteln mit Christus auf der Fensterbank des Musikchors renoviert. Es ist erwähnenswert, dass die Dekorationen aus der Zeit zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert stammen und mit der kalkhaltigen Kaseintechnik entstanden sind. Diese Technik basiert u.a. … auf Hüttenkäse und Magermilch! Milch diente zum Grundieren der Wand vor dem Verputzen. Das Ergebnis ist so beständig, dass die Farben kaum abgewaschen werden können und feuchteresistent sind.

Die Dorotheenkirche muss man auf jeden Fall besuchen, wenn die Glocke mit dem Namen der Schutzheiligen im Glockenturm geläutet wird. Sie wurde 1995 anlässlich des 600. Jahrestages des Dorfes gestiftet, wiegt 420 kg und ertönt in der Tonart B4.

Bemerkenswert sind im Innenraum der Kirche die bereits erwähnte polychrome Fassung und die zweiflügelige Tür aus dem 15. Jahrhundert im Westportal. Bis heute sind ihre gotische Schmiedebeschläge mit Blattmotiven erhalten geblieben. Darüber hinaus hat der Sakralbau solche Schätze wie Seitenaltäre aus dem 18. Jh., eine Kanzel aus der zweiten Hälfte des 18. Jh., eine Orgel aus der Wende des 17. und 18. Jh., einen gotischen Balken zwischen dem Kirchenschiff und dem Chor, ein Taufbecken aus dem Beginn des 19. Jh. oder den Grabstein von Stanisław Jabłonowski mit einer Urne in Form einer antiken Vase aus 1806 an der Südwand des Chores.

Zum Abschluss Ihres Besuchs empfehlen wir einen Spaziergang um die Kirche herum, während dessen Sie über 600 Jahre alten Eichen bewundern können.

TRZCINICA - Kirche St. Dorothea

Kofinanziert vom Ministerium für Kultur und nationales Erbe aus dem Kulturförderungsfonds

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