GORYSŁAWICE - St. Lawrenz-Kirche

Die erste Erwähnung über die Holzkirche stammt aus dem Jahre 1326. 1535 wurde der Bau der heutigen Backsteinkirche, die vom damaligen Pfarrer Józef Dałowicz gespendet wurde, abgeschlossen.
Virtueller SpaziergangGeschichte
Die Kirche

IM GORYSŁAWICE

Die erste Erwähnung über die Holzkirche stammt aus dem Jahre 1326. 1535 wurde der Bau der heutigen Backsteinkirche, die vom damaligen Pfarrer Józef Dałowicz gespendet wurde, abgeschlossen. Im Jahre 1676 wurde an der Westseite des Schiffes eine Barockkapelle angebaut, die von Wojciech und Anna Żelazowski gespendet wurde. Während des Ersten Weltkriegs wurde die Kirche beschädigt und in den Nachkriegsjahren renoviert.

Die Architektur der Kirche befindet sich an der Grenze zwischen dem spätgotischen und dem Renaissancestil. Die Kirche ist orientiert (d.h. ihr Presbyterium ist nach Osten ausgerichtet), gebaut aus weißem Pinczow-Stein. Das Kirchenschiff ähnelt einem Quadrat und das Presbyterium ist etwas schmaler. Im Presbyterium blieb ein Netzgewölbe mit steinernen Schlusssteinen, verziert mit den Wappen Abdank, Odrowąż und Janina erhalten. Das Hauptschiff war ursprünglich ebenfalls mit einem ähnlichen Gewölbe bedeckt, heute gibt es da eine flache Decke. Das Dach der Kirche ist mit Blech, ursprünglich mit Schindeln gedeckt.

In der Kirche sind Fragmente einer spätgotischen Polychromie aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts erhalten, die unter anderem den heiligen Christophorus darstellt. Der Regenbogenbalken besteht aus spätgotischen Figuren (aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts) – Gottesmutter und Johannes der Evangelist. Die Christusfigur entstand später, vom Anfang des 17. Jahrhunderts. Im frühbarocken Hauptaltar aus dem frühen 17. Jahrhundert befindet sich ein Gemälde mit Bildern des heiligen Stephan und des heiligen Lawrenz. Der nördliche Seitenaltar stellt die Kreuzigung Christi (aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts) dar. Der südliche Seitenaltar stellt die Gottesmutter der Unbefleckten Empfängnis (aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts) mit einer spätgotischen Figur der Gottesmutter mit Kind dar.

Die Kirche liegt an der renovierten Strecke des Jakobsweges in Kleinpolen von Sandomierz nach Tyniec, der sich auf den alten mittelalterlichen Weg nach Santiago de Compostela bezieht, aber mit einer Pilgerfahrt zum Grab des Heiligen Jakobus verbunden ist.

Die Quelle:

kielce.wyborcza.pl/kielce/7,47262,23092097,byly-przedmiesciem-wislicy-teraz-niewiele-mniejsze-od-tego.html?disableRedirects=true

GORYSŁAWICE - St. Lawrenz-Kirche

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