MAŁA - Die Kirche zum hl. Erzengel Michael

 

Die dem Erzengel Michael gewidmete Kirche in Mała erhielt 1909 einen Glockenturm. Der in Form eines Glockengiebels errichtet wurde und tatsächlich in seiner Struktur einem Vorhang ähnelt. Der Glockengiebel ist eigentlich eine hohe Mauerwand, normalerweise mit drei (manchmal mehr) Arkaden. In jedem Bogen ist eine Glocke.

Virtueller SpaziergangGeschichte

Die Kirche

IN MAŁA

Die schöne Lärchenholzkirche wurde zwischen 1593 und 1595 erbaut. Die Mittel für den Bau wurden von den Eigentümern des Herrenhauses in Mała bereitgestellt: Rafał und Elżbieta Łyczek. Im Jahr 1597 wurde die Kirche vom Krakauer Bischof, Kardinal Jerzy Radziwiłł, eingeweiht.

Der hl. Erzengel Michael wurde Patron der Gemeinde. Dieses symbolisiert bis heute die Figur des Heiligen in einer kämpferischen Pose mit erhobener Lanze und natürlich einem bezwungenen Drachen zu seinen Füßen. Bereits im Alten Testament war dieses prähistorische Reptil als Symbol des Teufels bekannt.

Der Erzengel Michael wird seit Jahrhunderten als Verteidiger der Christen angesehen. Um seine Fürsprache baten Ritter, die in die Schlacht zogen, Soldaten und andere uniformierte Berufe, wie Polizisten. Jeder, der sich dem Bösen widersetzte, konnte sich auf die geistige Unterstützung des flammenschwertschwingenden Engelsfürsten verlassen. In Polen gilt er auch als Schutzpatron einiger Luftlandetruppen, der Vermessungsingenieure, Radiologen, Graveure, Fechter, Schleifer, Goldschmiede, Soldaten, Polizisten sowie des guten Todes.

Die dem Erzengel Michael gewidmete Kirche in Mała erhielt 1909 einen Glockenturm. Der in Form eines Glockengiebels errichtet wurde und tatsächlich in seiner Struktur einem Vorhang ähnelt. Der Glockengiebel ist eigentlich eine hohe Mauerwand, normalerweise mit drei (manchmal mehr) Arkaden. In jedem Bogen ist eine Glocke.

Erste Bauwerke dieser Art tauchten in der Gotik im 13. Jahrhundert auf. Sie galten als kostengünstigerer Ersatz für Glockentürme, dank dessen sich auch ärmere Gemeinden eigene Glocken leisten konnten. Zahlreiche historische Glockengiebel dieser Art sind im Südwesten Frankreichs, auf der Iberischen Halbinsel sowie in Süd- und Mittelamerika erhalten geblieben. In Polen wurde diese Bauweise bei alten Kirchen, wo es nicht möglich war einen Glockenturm hinzuzubauen, angewandt. 

Die im Glockengiebel in Mała hängende Glocke ist aus dem Jahr 1634, sie wurde in der Werkstatt von Jakub Erlicher gegossen und von Katarzyna Łyczek aus Nowosielce gestiftet.

Die spätgotische Kirche wird durch einen zwei Stockwerke hohen viereckigen Turm verziert und einem First mit Zinnturmhaube.

Im Inneren sollten die Pilger auf die wunderschönen zeitgenössischen Wandmalereien aufmerksam werden. Diese wurden in den Jahren 1965-66 von den Geschwistern Anna und Zofia Pawłowski angefertigt. Dies ist aber nicht alles, denn hinter den Seitenaltären sind kleine Ausschnitte polychromer Fassungen aus den Jahren 1597-1610 erhalten geblieben. Sie sind wahre Schätze der Kunstgeschichte.   

Andere Schätze dieses Ortes sind, u.a. die Spätrenaissance Gemälde aus den Jahren um 1597. Unter ihnen befinden sich das Bildnis der Muttergottes mit Kind, der hl. Elisabeth sowie Johannes des Täufers. Dort befinden sich auch die Kreuzigung Christis, auf einem Holzbrett mit goldenem Hintergrund gemalt sowie die Darstellungen der hl. Barbara und hl. Katharina.

Die schon erwähnte Skulptur des Erzengels Michael finden wir im spätbarocken Altar von um 1780 wieder. Hervorzuheben ist auch das aus Holz geschnitzte Taufbecken aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und der wunderschöne Orgelprospekt (Mitte des 17. Jahrhunderts), der sich im Chor mit gebogener Schwelle mit Balustern aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts befindet.

Quelle:

MAŁA - Die Kirche zum hl. Erzengel Michael

Kofinanziert vom Ministerium für Kultur und nationales Erbe aus dem Kulturförderungsfonds

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